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Männer ....Männer für den Männerchor
Einfach den Flyer lesen und am Dienstag unverbindlich reinschnuppern, da
werden ihre Ohren Augen machen!
Bild 11.2025
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Fr.09.10.2026
19:30
Kurkonzert/Kurgastabend im
Maximilianbad
Bad Waldsee
Vorankündigung Sängerabend 2026
26.7.2026 SZ
Alphörner und Männerchor berühren das Publikum unter freiem Himmel
Alphornchor Allgäu und Männerchor Alttann bieten zahlreichen Besuchern im Innenhof von Schloss Zeil
viel Musik und Humor.
Der Alphornchor Allgäu bei seinem Auftritt im Innenhof von Schloss Zeil. (Foto: Birgit Horländer)
Viele Gäste hatten sich aufgemacht, um den Alphornchor Allgäu und den Männerchor Alttann unter
freiem Himmel hören zu können. Die Bestuhlung im Innenhof von Schloss Zeil reichte dafür am
Sonntagabend bei Weitem nicht aus.
Siegfried Leitermann ist das nimmermüde Urgestein der Alphornenthusiasten (wie sie sich bezeichnen),
komponierend, arrangierend und natürlich dirigierend, obendrein um launige Ansagen zwischen den
einzelnen Nummern nicht verlegen.
13 Bläserinnen und sieben Alphornisten zählt das Ensemble. Ihre illustrativen Titel lauten
„Bergsommer“,„Trollblumen-Walzer“, „Säntiszauber“, „Im schönen Waidrevier“ oder „Das Alphorn ruft
vom Berge“.
Seit vielen Jahren leitet Peter Schad den 16 Sänger zählenden Alttanner Männerchor, den Franz Ott in
bewährter Manier am Piano unterstützt. Auch Schad komponiert und arrangiert die jeweiligen Tonsätze
für Tenor, Bariton und Bass.
Mit knappen Gesten weist er seinen eingeschworenen Mannen den Weg. Bewundernswert, wie auch
zarte Piano-Partien textverständlich und klar rüberkamen. Entgegenkommend ist da die gute Akustik des
Schlosshofes.
„Wir sind der schönste Chor der Welt“, lautete deren Einstiegs-Nummer. Dankbaren Applaus erhielten
natürlich „Glocken der Heimat“, Udo Jürgens' „Griechischer Wein“, Beethoven-Schillers „Ode an die
Freude“ oder gar „Die kleine Kneipe“ von Pierre Kartner (bekannt als Vader Abraham).
Männer und ihre Witze
Allen im Ohr seit den 1970ern durch Peter Alexander, sodass es nur eines kleinen Fingerzeigs und dem
verschmitztem Lächeln von Peter Schad bedurfte, das Publikum in den Refrain „Die kleine Kneipe in
unserer Straße, da wo das Leben noch lebenswert ist“ mit einstimmen zu lassen.
Männer und ihre Witze – und ach so tolerant deren Frauen. Die Ansagen zwischen den Nummern kamen
nicht aus ohne Späßchen zum Thema „Ach wir armen Männer – und die doch so viel klügeren,
beredteren Frauen“.
Als Zugaben erklatscht und mit Freude geliefert wurde von den Alphörnern „Lustige Allgäuer“ und
angemessen stimmungsvoll beschlossen sodann die Alttanner Männer das Konzert mit „La Montanara“,
dem Lied der Berge und ihrer hoch droben besungenen Bewohnerin.
Von Helmut Littschwager SZ veröffentlicht 28.07.2026