Liederkranz Alttann e.V.
Männerchor Alttann bei Landesgartenschau in Wangen
und Konzert in Bad Buchau an Pfingsten 2024
Über Pfingsten hatten wir dieses Jahr ein strammes Programm. Am Samstag waren zu Gast
auf der Landesgartenschau in Wangen im Allgäu. Im Rahmen des „Rendezvous mit dem
Landkreis“ konnte sich die Gemeinde Wolfegg präsentieren. Bei schönstem Wetter, nach
zwei Stunden Blasmusik der vier Blaskapellen der Gemeinde und einer Stunde
Jagdhornbläser aus Wolfegg war es an uns, die Besucher weiterhin an die Argenbühne zu
fesseln. Bürgermeister Peter Müller stellte zu Beginn des Konzertes kurz die „Schönste
Gemeinde“ im Zentrum des Landkreises vor. Man wolle auch auf diesem Weg die Chance
nutzen, für die Gemeinde Werbung zu betreiben. Er begrüßte auch den Männerchor Alttann
mit ihrem Vorsitzenden Karl Motz, Dirigenten Peter Schad und Pianisten Franz Ott.
Obwohl auf dem Gelände kein Einsingen möglich war, boten wir den Zuhörern trotzdem ein
gutes Konzert, das von Josef Matheis mit viel Humor moderiert wurde. Besonders nach
„Casatschok“ und nach „Jung san ma“ wurde reichlich Beifall gespendet. Sicherlich haben
auch wir mit unseren Beiträgen die Gemeinde Wolfegg in ein gutes Licht gestellt.
Kontrastprogramm am Pfingstmontag: Wir wurden eingeladen, mit Barny Bitterwolf, Hugo
Breitschmid sowie Conny und Gaby bei der Veranstaltung „Mitanand, Schwäbisches in Wort
und Musik“ aufzutreten. Wir waren erstaunt über die tolle Anlage in Bad Buchau. Die Akustik
war hervorragend und von der Bühne gab es einen tollen Blick in den gut besetzten Kursaal.
Der Abend wurde sehr kurzweilig, Lieder wechselten sich mit Wortbeiträgen ab. Dazwischen
lockerte der „Oberschwäbische Barde Barny“ das Ganze auf, er bezog häufig auch das
Publikum, das begeistert mitmachte, mit ein.
Chorleiter Peter Schad hat ein ausgewogenes Programm zusammengestellt. Es enthielt
kräftige Lieder wie „Der Spielmann“, „Casatschok“ und „Capri-Fischer“, aber auch Sanftes
wie „Elisabeth“ und den „Lagunenwalzer“. Bei „Die kleine Kneipe“ waren mit je einer Strophe
die Solisten Johannes Oßwald, Bruno Häfele und Kuno Reichle gefordert. Souverän wurde
der Chor von Franz Ott an einem mächtigen Flügel begleitet. Josef Matheis kündigte unsere
Beiträge in seiner lockeren und humorvollen Weise an. Unser Schlusspunkt war die fast
schon obligatorische „Bergheimat“.
Den Besuchern hat die Veranstaltung sehr gut gefallen und sie spendeten reichlich Beifall
für alle Akteure des Abends. NU
Männerchor trifft Frauenpower
Am Sa. 15.3.2025 20:00 Uhr im Dorfstadel Ziegelbach der Männerchor Alttann und
die A Cappellagruppe halbadrui , das war ein Abend..
Foto und Text Uli Gressert
Unsere Gäste, das Acappella-Sextett aus dem Illertal “Ach wie herrlich zu schau`n sind all die lieblichen Fraun”
“
Ehrungen beim Männerchor Alttann 9.11.2024
Alttann - Die diesjährigen Sängerabende standen unter dem Motto: „Uns Männer mag man
eben“. Im Rahmen dieser Konzerte wurden langjährige Sänger von Herrn Bielau aus
Wilhelmsdorf, Vizepräsident des Oberschwäbischen Chorverbandes (OCV), geehrt. Er hat
diese Aufgabe souverän gemeistert. Er würdigte jeden Geehrten mit ein paar Sätzen über das
jeweils Geleistete. Durch die Kürze seiner Ansprache erhielt er die volle Aufmerksamkeit
des Publikums.
Ehrungen für langjähriges Singen:
Bruno Häfele für 30 Jahre aktives Singen:
Silberne Ehrennadel vom Oberschwäbischen Chorverband
Er trat 1994 in den Chor ein und singt im I. Bass.
1999 hat er unseren Internetauftritt eingerichtet und pflegt ihn seither regelmäßig. Er sorgt
für Pressebilder, Tonträger und Aufnahmen von Auftritten. Daneben hilft er bei allen anderen
Aktivitäten des Chores.
Bruno Waldinger für 40 Jahre aktives Singen:
Silberne Ehrennadel Schwäbischer Chorverband
Er trat im April 2022 in unseren Chor ein und singt im I. Tenor.
Zuvor sang er von 1975 bis 1995 im Kirchenchor St. Christina Ravensburg und von 1999 bis
2021 im Kirchenchor in Unterankenreute.
Im Juli dieses Jahres übernahm er das Amt des Kassiers in unserem Verein. Aktiv beteiligt er
sich bei jeder Gelegenheit.
Martin Rothenhäusler für 40 Jahres aktives Singen:
Silberne Ehrennadel Schwäbischer Chorverband
Er trat 1974 in den Chor ein. Aus beruflichen Gründen setzte er von 1984 bis Ende 1995 aus.
Er singt im II. Bass.
Durch seinen markanten Bart ist er im Chor nicht zu übersehen.
Matthias Wadasch für 50 Jahre aktives Singen:
Ehrenzeichen in Gold vom Deutschen Chorverband
1974 trat er in den Chor ein und singt seither im II. Tenor.
Daneben war er von 1980 bis 2021 den Notenwarten behilflich oder hat sie vertreten. Auch als
Helfer bei den Bühnenaufbauten war er in den zurückliegenden Jahren tätig und bei allen
anderen Vereinsaktivitäten ist er ohne viel Aufhebens zur Stelle.
Karl Motz, Vorsitzender des Männerchors, überreichte den Geehrten ein Weingeschenk. Er
dankte ihnen nochmals für ihr langjähriges Singen und für ihre Mitarbeit im Verein. Ebenso
bedankte er sich bei Herrn Bielau für die Vornahme der Ehrungen.
Ehrende und Geehrte (mit Urkunde). Unser Bild zeigt (von links): Karl Motz, Bruno Häfele, Bruno Waldinger
Martin Rothenhäusler, Matthias Wadasch und Dieter Hoh (Stellvertretender Vorsitzender
des Männerchores / Liederkranzes).
Foto: Kurt Nußbaumer.
NU
Der Männerchor Alttann mit Dirigent Peterschad , Franz Ott am Klavier ( li.)
und Josef Matheis ( re. Ansage und Percussion)
Johannes Osswald beim Solovortrag “Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett”
Ziegelbach – Beim gemeinsamen Konzert des Männerchors Alttann mit der Musik-Comedy-Gruppe „Halba-
Drui“ trafen zwei hochklassige Gesangsformationen mit völlig unterschiedlichen Ambitionen im Dorfstadel
Ziegelbach aufeinander.
Der Dorfstadel war komplett ausverkauft
Wo Peter Schad drauf steht ist auch Peter Schad drin: Der Männerchor Alttann wird seit vielen Jahren von
dem Bad Wurzacher Dirigent, Musiker und Komponisten zu immer neuen musikalischen Höchstleistungen
angespornt. Kein Wunder, dass das Konzertevent in Ziegelbach rasch ausverkauft war.
Männerchor bot auch Lieder zum Mitsingen
Der Männerchor eröffnete sein Konzertprogramm, bei dem er in bewährter Manier von Franz Ott am Flügel
begleitet wurde, mit dem Seemannslied, mit dem Freddy Quinn einst weltberühmt wurde. Mit Liedern wie
„Wochenend und Sonnenschein“ von den Comedian Harmonists, „Die kleine Kneipe“ von Peter Alexander,
bei dem der ganze Saal fleißig mitsang oder dem Trinklied aus der Puccini-Oper La Traviata boten die Sänger
des Männerchores Alttann beste Unterhaltung mit hochwertigem Chorgesang sowie großartigen Solisten.
Josef Mattheis, der bei einigen Stücken die Sänger am Cajun begleitete, durfte sich auch als „Schwätzer vom
Dienst“ betätigen, er übernahm die Ansagen zwischen den einzelnen Stücken. Und erzählte auch von den
Fallstricken solcher Ansagen: „Wie peinlich wäre es, “ erklärte er vor dem Stück Jasmina, das (natürlich) von
der Liebe zu einer Frau namens Jasmina erzählt, „wenn ich bei meiner Ansage erzählen würde, die Jasmin ist
verblüht…“
Auch Peter Schad steuerte am Ende des Auftritts einen Witz bei, als Argument dafür, dass der Männerchor
außer dem (An)-Werbelied für neue Sänger keine weitere Zugabe gab: „I muaß morga zum Kicka!“ lachte er.
„Der einzige Witz, der jedes Jahr besser wird!“
Ansager Josef Mattheis übergab natürlich den musikalischen „Staffelstab“ vor dem letzten Stück „Männer
mag man eben“ des Männerchores nicht ohne Frotzelei an das Damen-Sextett. „Wie bringt man eine
Frauenrunde zum Schweigen?“ fragte er. „Jetzt schwätzet hintereinander und die Älteste fangt a!“
Dann kamen die Damen
Bei Halba Drui ist eigentlich nichts, wie es zu sein scheint. Die „alten“ Damen sind im wirklichen Leben eine
Generation jünger als ihre Bühnenpräsenz. Und anstelle von Kaffee rinnt Rotwein durch den Schwanenhals
der Kaffeekanne des Porzellan-Services beim Kaffeekränzchen. Und die kleinen Römer-Weingläser stammen
aus der Zeit, als die auf der Bühne dargestellten Damen noch jung waren. Gerne nahmen die sechs Damen
aus Unteropfingen, die aufgrund mehrerer legendärer Auftritte beim A-Cappella-Abend des Kirchenchors
Ziegelbach hierzulande keine Unbekannten sind, die Steilvorlage an, die die Mannen um Peter Schad ihnen
mit ihrem letzten Lied geliefert hatten.
Pumuckl und Biene Maya
Sie selbst stiegen mit verschiedenen Titelmelodien beliebter Kindersendungen ins Programm ein. Allerdings
mit kleinen Änderungen. Da sangen sie vom Kobold Pumuckl auf die Melodie von der Biene Maya, oder
Wickie auf die Melodie von Heidi und so weiter.
Verpackt in engelsgleichem, mehrstimmigem Gesang bewiesen sie, dass man zum Thema Männer durchaus
konträrer Ansicht sein konnte. „Kennst Du einen, kennst Du alle,“ diese Einsicht haben die Damen über ihre
Ehemänner gewonnen. Was sie mit ihrem Lied von der Männergrippe eindeutig nachweisen konnten, in
welchem sich der liebe Ehegatte, anstelle seine Frau zu verwöhnen, lieber für den Stammtisch am nächsten
Tag schonte und eine Männergrippe vorheuchelte.
Beliebtestes Ziel ihres Spottgesanges wurde die haushaltlichen Fähigkeiten ihrer besseren Hälften, wie etwa
„Das bisschen Haushalt macht sich von alleine, sagt mein Mann“. Eine Umfrage unter dem männlichen
Publikum über deren Beiträge zur Hausarbeit ergab, dass Kochen dabei sehr beliebt ist. Die Suche nach
einem „Restroom-Raumkosmetiker“ blieb allerdings erfolglos…
Dank von Vorstand Karl Notz
Es war also ein höchst amüsanter Abend im Dorfstadel, für das sich Männerchor-Vorstand Karl Notz bei allen
Beteiligten, den Musiker und Musikerinnen, aber auch allen an der Organisation Beteiligten bedankte. Bruno
Häfele, der im Auftrag des Männerchores den „Mordsweibern“ aus Unteropfingen (O-Ton Häfele) einen
Blumengruß überreichte, wurde dafür mit einem ganz besonderen Geschenk von extra nachgezogenen
Lippen bedacht….